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+Screen, +tofromdos

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\subsection{screen} \label{ch_screen}
GNU Screen ist ein Terminalmultiplexer für die Kommandozeile. Ein weiterer
Anwendungszweck ist, die Shell offen zu halten, auch wenn du bspw. das Terminal
schließt. Wenn du dich z.B. über ssh (eine Remoteshell) zu einem anderen Rechner
verbindest und die Shell auf jeden Fall offen halten möchtest, weil du bspw. ein
Update machst, kannst du zuerst \texttt{screen} ausführen und befindest dich in
einer persistenten Shell.
Um dich nun von der \textsl{Screen-Session} abkoppeln (\textsl{detatchen})
möchtest kannst du die Escape-Sequenz \texttt{Ctrl+a} gefolgt von \textsl{d}
eingeben. Du kannst nun dein Terminal schließen und alles innerhalb der
Screen-Session läuft weiter.
Um dich später wieder zu der Session zu verbinden, führst du \texttt{screen -r}
aus. Nun solltest du dich wieder dort befinden, wo du dich vorher detached hast.
Mit screen kannst du auch auch mehrere Terminals in einem Terminal verwalten.
Dafür kannst du, wenn du dich in einer screen-Session befindest, mit \texttt{Ctrl+a}
gefolgt von \texttt{c} ein neues Terminal starten. Um zwischen den Terminals zu wechseln
kannst du \texttt{Ctrl+a} gefolgt von einer von einer Nummer zwischen \texttt{0} und
\texttt{9} eingeben, um zu dem entsprechenden Terminal zu wechseln. Alternativ kannst du
zweimal hintereinander \texttt{Ctrl+a} eingeben, um zum zuletzt genutzten Terminal zu
wechseln.
Für weitere Infos zur Benutzung, bspw. auch dem parallelen Anzeigen mehrerer Terminals,
kannst du mit \texttt{man screen} in der Manpage nachschauen.
\ No newline at end of file
\section{tofrodos}
Das Packet \textsl{tofrodos} fasst die Programme \texttt{todos} und
\texttt{fromdos} zusammen, welche DOS- und UNIX-Textdateien ineinander
konvertiert.
Wärend in UNIX-Textdateien die Zeilen lediglich mit einem Zeilenrücklauf
enden, besitzen DOS-Dateien zusätzlich noch ein Zeichen für den
Wagenrücklauf, ein Relikt aus Zeiten von Fernschreibern.
Dieses Zeichen kann unter UNIX, wenn man eine Textdatei von einem Windows-System
hat, zu Problemen führen. Umgekert hat Windows mit Textdateien von Unix manchmal
Probleme.
Um nun die Dateien umzuwandeln kann eine Datei mit DOS-Zeilenumbrüchen mit
\texttt{fromdos \textsl{dateiname}} in Unix-Kodierung umgewandelt und umgekert
eine Datei in Unix-Kodierung mit \texttt{todos \textsl{dateiname}} in DOS-Kodierung
umgewandelt werden.
Dass es Probleme mit der Kodierung gibt kannst du beispielsweise erkennen, wenn
du unter Linux seltsame Zeichen am Zeilenende (bspw. \texttt{\^M}) siehst oder wenn
du unter Windows alles in einer Zeile stehen hast.
\ No newline at end of file
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